Sonntag, 24. November 2013

|Rezension| Die Auserwählten im Labyrinth von James Dashner






Preis: 16,95  € 
Einband: Hardcover
Seitenanzahl: 496
Mein Urteil: 5 Lucos
Reihe: Die Auserwählten (Band 1/3)
Verlag: Chicken House
ISBN: 978-3-551-52019-7 
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Klappentext

Sein Name ist Thomas. An mehr kann er sich nicht erinnern. Und er ist an einem bizarren Ort gelandet: eine Lichtung, umgeben von einem riesigen Labyrinth.
Doch er ist nicht der Einzige. Zusammen mit fünfzig Jungen, denen es genauso geht wie ihm, sucht er einen Weg in die Freiheit. Der führt durch das Labyrinth, dessen gewaltige Mauern sich Nacht für Nacht verschieben und in dem mörderische Kreaturen lauern.
Doch gibt es wirklich einen Weg hinaus? Ist das Ganze eine Prüfung? Und wer hat sich dieses grauenvolle Szenario ausgedacht? Den Jungen bleibt nicht viel Zeit, um das herauszufinden.
(Quelle)


Der erste Satz

Sein neues Leben begann im Stehen, umgeben von kalter Dunkelheit und staubiger Luft.
Meine Meinung
James Dashner hat einen sehr rasanten Start gewählt. 
In einer Lichtung umgeben von mehren Jungs erwacht Thomas in einer Box. Er hat keinerlei Erinnerungen mehr an seine Vergangenheit. Er weiß lediglich seinen Namen. Sein Name ist Thomas. Doch wie ist er in die Box gelangt? Wer sind die anderen Jugendlichen? Wieso kann er sich an nichts mehr erinnern? Dieses Schicksal teilt Thomas mit den anderen Jungs, die zum Teil schon seit zwei Jahren in der Lichtung eingesperrt sind. Denn diese Lichtung umgibt ein Labyrinth, welches von bösartigen Kreaturen bewacht wird und dessen Gänge sich jede Nacht verschieben. Zu Beginn halten sich die anderen Jugendlichen sehr bedeckt und erzählen nur sehr wenig über das Labyrinth. Das Einzige, was Thomas regelrecht eingetrichtert bekommt ist, dass er das Labyrinth nicht betreten soll.

Die Jugendlichen haben im Laufe der Zeit eine richtige Gemeinschaft aufgebaut und versuchen eine gewisse Normalität in den Alltag zu bringen. Hierbei haben sich verschieden Berufsgruppen gebildet, wie beispielsweise die Schwapper (das Reinigungspersonal), die Eintüter (Leichenbestatter) und die Läufer (Erkunder des Labyrinths). Jede dieser Gruppen hat hierbei eine spezielle Aufgabe, die dazu beiträgt zu überleben und die Ordnung der Gemeinschaft zu bewahren.
Es ist auch nicht verwunderlich, dass die Jungs im Laufe der Zeit eine gewisse sprachliche Eigenart untereinander entwickelt haben. Ihre Sprache ist geprägt durch Ausdrücke wie "Neppdepp", "Strunk" und "Klonk". An dieser Stelle muss ich jedoch zugeben, dass ich hiermit zunächst meine Probleme hatte, denn irgendwie störte es meinen Lesefluss doch ziemlich.
Doch je tiefer man in die Geschichte einsteigt, desto besser lernt man die einzelnen Charaktere kennen, dessen Ausarbeitung einfach herausragend war und das beschriebene Störgefühl war verschwunden.

Die Grundidee der Geschichte ein Labyrinth mit seltsamen Kreaturen und Jugendlichen, die ums Überleben kämpfen müssen ist an sich in der großen Welt der Dystopien nicht wirklich etwas neues. Trotz alledem kann mich James Dashner mit dem ersten Band seiner Trilogie restlos begeistern, denn ich habe nahezu an jeder Stelle mit Thomas und den anderen Jungs mitgefiebert. Auch war für mich die Entwicklung zu keiner Zeit hervorsehbar. Aus diesem Grund kann ich "Die Auserwählten - Im Labyrinth" jedem nur ans Herz legen, der gerne Dystopien mag! Ein klare Leseempfehlung von mir!

Bewertung

Die Reihe
1. Die Auserwählten - Im Labyrinth
2. Die Auserwählten - In der Brandwüste
3. Die Auserwählten - In der Todeszone
Der Autor
James Dashner wuchs in einer Kleinstadt in Georgia, USA, auf. Der dichte Wald in dieser Gegend lieferte ihm bereits als Kind viele Ideen für seine späteren Geschichten. Nach seinem Studium arbeitete James zunächst in der Wirtschaft. Doch schon bald fühlte er sich als "kreativer Mensch im Körper eines Buchhalters" gefangen und wandte sich dem Schreiben zu. Seitdem ist er Autor zahlreicher Bücher. Seine Trilogie "Die Auserwählten" eroberte in den USA auf Anhieb die Bestsellerlisten und zieht die Fans nun auch im Kino in ihren Bann: Der erste Band wurde von 20th Century Fox verfilmt, unter anderem mit Dylan O’Brien  und Thomas Brodie-Sangster in den Hauptrollen. James Dashner lebt mit seiner Frau und seinen vier Kindern inmitten der Rocky Mountains, behauptet er zumindest. 

Kommentare:

  1. Hallöchen Steffi,

    ich bin noch nicht ganz durch mit dem Buch, dennoch tolle Rezi. Dieses Störgefühl mit den Ausdrücken hatte ich am Anfang auch. Nun denke ich auch manchmal : "Oh man, du Neppdepp!" :D
    Ich werde dann mal weiter lesen- muss wissen wie es ausgeht!

    LG Chrissi

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    1. Huhu Chrissi,
      freut mich, dass dir die Rezi gefallen hat!
      Bin auch schon sehr neugierig auf deine!
      Liebe Grüße
      Steffi

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  2. Ich finde deine Rezi super, und das Buch natürlich auch!
    Habe es gestern ausgelesen und bin noch ganz von der Rolle - bei mir hat es allerdings aufgrund der Spannung volle 5 Federn erhalten :)

    LG, Fynia von tintenseele.blogspot.de

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    1. Huhu Fynia,
      lieben Dank :)
      Das Buch hat es in der Tat in sich und du erinnerst mich zeitglich daran, dass ich die Reihe endlich mal fortsetzen sollte.
      Aber wie das nun einmal so ist mit der Fortsetzung von Reihen dauernd kommt etwas dazwischen!
      Liebe Grüße
      Steffi

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