Freitag, 19. Februar 2016

| Leserunde | Immer für dich da von Kristin Hannah


Immer für dich da | Kristin Hannah
Als die schüchterne Kate und die coole, hübsche Tully einander mit vierzehn zum ersten Mal begegnen, ahnen sie noch nicht, dass daraus eine Freundschaft fürs Leben entstehen wird. Jahrelange Trennung, unterschiedliche Lebenswege, Männer: nichts kann Tully und Kate auseinanderbringen. Doch dann kommt es zu einem schlimmen Streit, in dem alte Wunden aufreißen. Es herrscht Funkstille - bis den Freundinnen klar wird, wie kurz das Leben sein kann ...


Der Ablauf
  • Tragt eure Fazits zu den einzelnen Abschnitten unter dem jeweiligen Leseabschnitt als Kommentar ein 
  • Bitte achtet darauf, dass ihr auch den richtigen Leseabschnitt erwischt, denn wir wollen doch nicht gespoilert werden

Die Abschnitte

1. Abschnitt: Seite 9 - 115 ( Kapitel 1 - Kapitel 8)
2. Abschnitt: Seite 116 - 239 (Kapitel 9 - 18)
3. Abschnitt: Seite 240 - 300 (Kapitel 19 - 22)
4. Abschnitt: Seite 301 - 381 (Kapitel 23 - 29)
5. Abschnitt: Seite 382 - 486 (Kapitel 30 - Ende)


Die Teilnehmer
und ich :)

Kurzentschlossene Mitleser sind natürlich herzlich willkommen!

Die Leserunde ist hiermit eröffnet!

Kommentare:

  1. Antworten
    1. Ich bin noch etwas skeptisch. Irgendwie erinnert es mich bisher ein wenig zu sehr an die Freundschaft aus "Wie Blüten im Wind". Aber das kann sich noch ändern, hoffe ich :)

      Kate und Tully (von der ich den richtigen Namen sowas von komisch finde/ musste gleich an eine afrikanische Frau denken^^) sind sehr unterschiedlich und ihre Freundschaft ist daher etwas Besonderes.
      Tully's "tragische" Familiengeschichte zieht mich wieder ein wenig mehr auf ihre Seite, wie auch der gesamte Charaktere von Tully. Sie ist interessanter und hat für mich bisher eher den Charakter, der seinen Weg gehen wird. Wie manche Mädchen Vergewaltigungen wegstecken, kann ich mir ja immer gar nicht so leicht vorstellen. Ihr??

      Kate ist mir noch etwas blass. Bisher der Mitläufertyp. Sie hat Angst ihre einzige Freundin zu verlieren und sagt demnach zu allem Ja und Amen. Bin ich kein Fan von. Und auch der Start am College zeigt, dass Tully eher hinter ihrer Zukunft steht. Ob beide Reporterinnen werden? Ich glaube noch nicht dran. Bei Kate scheint die Liebe dazwischen zu kommen. Finde da ist sie auch eher der Typ für :D

      Wie ist eure aktuelle Meinung zu Kate bzw. Tully?
      Wohin die Geschichte geht, kann ich mir noch gar nicht so richtig denken. Habe dieses Mal nur den KT auf der Rückseite gelesen, nicht den im Umschlag, der verrät mir meist einen Tucken zu viel.

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    2. ich habe weder Klappentext noch sonst etwas gelesen und möchte mich überraschen lassen. Wie Andrea bereits schreibt, erinnert auch mich die Geschichte anfangs etwas an "Wie Blüten im Wind". Zwei Teenagermädchen, die beste Freundinnen werden und eine davon einen schlechten Hintergrund hat, aber ihre Frau steht.....sehr ähnlich! Tully ist eindeutig die Stärkere und wird ihren Weg gehen. Ich hoffe nur, dass ihr nicht auch so schlimme Ungerechtigkeiten passieren wie Lexi! Ich bin deshalb gespannt wohin uns diese Geschichte führen wird....
      Der Schreibstil von Kristina Hannah ist wieder super....ich kann mich total in die Geshcichte fallen lassen.

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    3. Ahhh, ich finde das Buch bisher toll! Ich mag Kate und Tully richtig gerne!
      Bitte wie spricht man "Tully" aus? Sagt man "Talli"? Oder "Tälli"? Aber Tallulah gefällt mir schon, Amdrea. ;P Ist auf jeden Fall außergewöhnlich. ;)

      Tully musste schon einiges mitmachen und auch wegstecken (die Vergewaltigung!! - Keine Ahnung, wie sie das so hinnehmen konnte, ohne groß weiter darüber zu reden?), deswegen berührt mich ihre Geschichte bis jetzt am meisten. Aber auch das Außenseiterdasein von Kate und ihr Wunsch, unbedingt von der scheinbar so coolen Tully gemocht zu werden, um beliebt zu sein, ist ein wenig traurig. Nicht so gut finde ich, dass Tully immer wieder etwas von Kate möchte, dass sie mitmacht, Kate aber eigentlich gar nicht wirklich will, es schlussendlich aber doch macht, um nicht als uncool dazustehen. Das typische Mitläufertum, um nicht als Außenseiter dazustehen - eher etwas Charakterschwaches. Trotzdem mag ich Kate sehr gerne - zum Ende des ersten Abschnitts hin, hat sie dann endlich auch ein wenig gezeigt, was sie möchte und dass es nicht immer nur nach Tullys Nase gehen kann.

      Ein wenig bedenklich finde ich diesen Schwur, dass die beiden IMMER beste Freundinnen bleiben sollen. So etwas kann man doch nicht erzwingen. Im Laufe der Zeit kann so viel passieren, es kann sich so viel ändern. Derartige Versprechen sollte man nicht machen, aber gut, die beiden waren damals ja auch noch sehr, sehr jung.

      Kate scheint mir auch nicht der Typ zu sein, um Reporterin zu werden, das ist eher Tullys Ding. Bin gespannt, wann und ob sie sich gegen diesen Wunsch von Tully, dass beide Reporterinnen werden sollen, wehren wird? Scheinbar kommt ihr dann ja John dazwischen, der wichtiger ist, als die Karriere (und Tully?). Auch okay. ;) Wann John wohl erstmals auftauchen wird?

      Ich kenne ja "Wie Blüten im Wind" noch nicht, aber scheinbar ist es mit der Mädchenfreundschaft sehr ähnlich. Findet ihr das aber nicht negativ, oder?

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    4. @Janine: negativ finde ich es bisher nicht. Natürlich ist zu hoffen, dass diese Freundschaft nicht einen ähnlichen Verlauf nimmt, denn das wäre schade und mir zu gleich.
      Ich bin gespannt :)

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    5. So, bin nun nach kurzer Lesepause auch durch.
      Ehelich gesagt haut es mich bislang noch nicht vom Hocker, denn wenn man bedenkt, dass Tullys eigene Mutter sie behandelt, wie ein lästiges Spielzeug und die Sorgerechtsübernahme ablehnt und Tully dann auch noch vergewaltigt wird, lässt es mich zwar nicht kalt, aber es berührt mich nicht so, wie es sonst bei Hannahs Büchern der Fall ist

      Auch ich bevorzuge hier etwas den Charakter von Tully, da sie auch Einsatz zeigt ihren Weg zu gehen. Sie tut etwas dafür, um ihr Ziel zu erreichen. Obgleich ich aber auch denke, dass sie von beiden diejenige ist, die nicht so realistisch ist. Sie denkt immer, dass alles klappt, wenn man sich anstrengt, aber man wird halt nicht von jetzt auf gleich Reporter nur weil man gute Geschichten schreibt und Einsatz zeigt.
      Natürlich sieht es für uns Leser nun so aus, als ob Kate mit dem Berufswunsch sich gar nicht so identifiziert, aber vielleicht kommt das einem Tully auch einfach nur so vor. Sie macht halt ihren Abschluss und kümmert sich dann weiter. Eins nach dem anderen. Es würde mich von daher nicht wundern, wenn am Ende Kate die erfolgreiche Reporterin wird.
      Kleines Manko was ich hier nur sehr, ist ihre Schüchternheit, aber stille Wasser sind tief und kommen halt mit anderen Methoden zum Ziel.
      Ich bin gespannt...

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    6. Jetzt habe ich doch erstmal gelesen, was ihr so zum ersten Abschnitt geschrieben habt.
      Zum Glück ist "Wie Blüten im Wind" schon etwas her bei mir, sodass eine gewisse Ähnlichkeit für mich nicht zu stark ist.

      Tully hat ja schon so einiges in den Jahren bis zum College erlebt. Dass ihre Großmutter trotz Alter und pflegedürftigen Großvater sich so liebevoll um Tully gekümmert hat, konnte ihr etwas Geborgenheit bieten. Woran ich nicht glaube, dass Tully die Vergewaltigung nur so hingenommen, abgeduscht und an den Ort des Vergessens geschoben hat. Wenn Kate von einem Jungen schwärmt oder eine romantische Stelle in einem Buch erwähnt oder nun am College, merkt man, dass die zielstrebige Tully das ignoriert oder wegredet.
      Was diese Zielstrebigkeit betrifft, sticht Tully natürlich hervor. Jetzt kommt das Aber: sie hat sich in der Vergangenheit (bis Kate ihre Freundin wurde) oft allein oder gar einsam gefühlt. Ihre Pläne und Ziele sind schön und gut, die zu verfolgen, lenkt ab und fordert heraus. Doch die Einsamkeit, die sie in sich trägt, wird dadurch nicht verschwinden.

      Haben wir noch Kate. Im Gegensatz zu Tully ist sie einfach unauffällig...was das Aussehen betrifft und auch beim Rest. Man lernt sie ja als nörgelnden Teenager kennen und alles ändert sich durch Tully. Hier musste ich immer an die Worte ihrer Mutter denken:
      NUR HERUMZUSITZEN UND DARAUF ZU WARTEN, DASS JEMAND ANDERER DAS EIGENE LEBEN ÄNDERT, IST NIE EINE GUTE IDEE.
      Nun ja...Kate ist auf Tully zugegangen und war für sie da. Doch letztendlich ist es doch Tully, die ihr Leben verändert. Kate ist stets an ihrer Seite...oder sollte ich schreiben -> in ihrem Schatten.
      Jetzt, wo sie zum Ende des ersten Abschnittes älter sind, wird dies auch Kate klar. Erste Streitereien lassen sich nicht vermeiden und sie entwickeln sich auseinander. Tullys Zielstrebigkeit verstärkt sich und Kate bemerkt, dass es nicht ihr Weg ist, den sie da geht.

      Bisher ergeht es mir wie Steffi - noch reißt mich die Geschichte nicht so mit. Aber da warten ja noch einige Kapitel. ;-)

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    7. Ich hoffe nicht, dass wir in die selbe Richtung treiben, wie bei "Wie Blüten..." Aber würde eine Autorin ein so ähnliches Buch schreiben? Ich denke, da kommt noch was in eine andere Richtung.

      Ich finde Tully und Kate schon anders als Lexi und Mia. Kate tut alles, um Tully zu gefallen, auch Dinge, die ihr eigentlich widerstreben. Das zeugt nicht nur von mangelndem Selbstbewusstsein sondern auch an Dummheit.
      Dass Tully die Vergewaltigung so mir nichts dir nichts weggesteckt hat, verwundert mich doch auch. Könnte sein, dass sie das irgendwann nochmal einholt...

      Ich kann Menschen, die sich hinter anderen verstecken, eigentlich nicht so leiden. Ich kann es nicht verstehen, warum man sich selbst so klein macht. Vielleicht hilft ihr das College und die kleine Unabhängigkeit von Tully, ihre eigenen Entscheidungen zu treffen. Kate bietet zumindest sehr viel Potenzial, sich noch zu entwickeln. Tully hat trotz ihrer Mutter nie den Glauben an sich verloren und geht ihren Weg, wahrscheinlich auch ohne Rücksicht auf Verluste...

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    8. So, etwas später, aber trotzdem noch dabei ;)

      Bis jetzt konnte mich das Buch gar nicht überzeugen oder packen. Einerseits erinnert mich das Buch, wie ihr alle schon gesagt habt, an Wie Blüten im Wind, nur dass die Geschichte dort sehr viel mehr in die Tiefe ging.

      Auf mich wirkt alles bis jetzt sehr oberflächlich. Es passiert zwar einiges, aber hier wird auch viel in der Zeit gesprungen.

      Tully und Kate nerven mich irgendwie. Tully ist zu über ehrgeizig und Kate eine absolute Mitläuferin. Mit beiden kann ich noch nicht viel anfangen. Was bisher alles passiert ist, hat mich sogar ziemlich kalt gelassen.

      Aber es war ja bis jetzt der erste Abschnitt und ich bin gespannt, wie es weiter geht

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    9. @Janine: ich würde es "Tally" aussprechen ;-)

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  2. Antworten
    1. In dem Abschnitt hat die Story definitiv schon mal etwas mehr Fahrt aufgenommen, allerdings bin ich nach wie vor nicht so begeistert.

      Bislang konnte mich Hannah immer emotional irgendwie berühren. Aber mit dieser Story will es einfach nicht klappen.
      Vielleicht liegt es an dieser doch recht häufig vorkommenden Dreiecksbeziehung und der aufkeimenden Eifersucht der Freundinnen, dass ich das Buch als 0815 empfinde.

      Zuerst geht's Johnny schlecht weil Tully seine Gefühle erwidert, dann geht's Katie schlecht, weil Tully und Johnny was miteinander haben und letztendlich landen dann Katie und Johnny im Bett.
      Im Grunde weiß ich auch noch nicht, was ich von der Hochzeit usw halten soll, denn das ganze ging mir bei den beiden zu schnell. Natürlich kann es sein, dass Johnny wirklich Gefühle für Katie entwickelt hat, aber ich glaube dennoch, dass er sich zu Trully hingezogen fühlt. Und ich glaube, dass zwischen den beiden auch noch was passieren wird, weswegen die Freundinnen dann auseinandergehen, sodass es letztendlich dann auch ein Mann ist, der die beiden voneinander trennt.

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    2. Anders als Hibi und Steffi, reißt mich die Geschichte richtig mit. Diese Freundschaft zwischen Tully und Kate ist schon was ganz Eigenes.
      Tully mag vielleicht ihren Weg gehen und Kate steht evtl. ein wenig in ihrem Schatten, aber bei Tully habe ich nun immer mehr das Gefühl, dass sie nur erfolgreiche Reporterin werden will, weil sie dadurch unbewusst glaubt, von allen geliebt zu werden. Denn das ist ja genau das, was sie durch die fehlende Mutterbeziehung in ihrem Leben immer gefehlt hat: Liebe. Und da gibt es auch ein wunderbares Zitat auf S. 193 von Kate, das gut dazu passt: ~ Was, wenn Tully tatsächlich eines Tages von der ganzen Welt geliebt wurde und ihr das immer noch nicht reichte? ~
      Irgendwie zeigt das schon, dass Tully Liebe nie so richtig erfahren hat (obwohl man eigentlich meinen könnte, dass ihre Großmutter ihr auch genug Liebe geschenkt hat?) und deswegen nach einem Beruf strebt, in dem sie bekannt und beliebt werden kann. Aber ich fürchte, dass genau das eintreten wird, was dieses Zitat aussagt. Es wird viele Leute geben, die sie lieben, aber sie wird dennoch nie das Gefühl haben, echt geliebt zu werden. Dass Tully dann einsam wird (wie es im Klappentext ja auch schon steht), ist nur eine logische Folge davon ...

      Für Kate ist es natürlich hart, wenn Johnny eigentlich vorher Tully begehrt hat und ich bin mir irgendwie nach wie vor nicht sicher, ob er jetzt wirklich nur Kate liebt. - Wie seht ihr das? - Dagegen sprechen würde, dass Johnny Tully so angestarrt hat, nachdem er bei der Hochzeit so alleine an der Bar stand. Dafür sprechen würde, dass Johnny extra ein Privatflugzeug gemietet hat, um bei seiner Frau zu sein, nachdem die eine Fehlgeburt hatte.
      Wie Johnny wohl reagieren würde, wenn Tully plötzlich sagen würde, dass sie ihn will? Mit diesen Gedanken im Kopf muss es Kate nicht sehr gut gehen, kann ich mir vorstellen.

      Als Tully im Krankenhaus dann Johnny an Kates Krankenbett beobachtet hat und sie zu Kates Mutter meinte, dass Johnny sie wirklich liebt ... vielleicht ist ihr da zum ersten Mal klar geworden, was Liebe wirklich bedeutet?

      Also Kristin Hannah schreibt wirklich wunderbar mitreißend. Bin jetzt schon ganz begeistert von dem Buch!

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    3. Ich bin noch nicht so mitgerissen wie bei "Wie Blüten im Wind". Tully hat mir im ersten Leseabschnitt noch leid getan, aber mittlerweile denke ich, dass sie eigentlich immer nur im MIttelpunkt stehen will und im Job ohl mal über Leichen gehen wird. Was Kate will interessiert sie eigentlich gar nicht mehr und dass Johnny auch Kate lieben kann, hat sie bis zur Fehlgeburt nicht geglaubt. Ich bin mir da zwar auch unsicher, aber wir werden ja sehen wie es weitergehen wird. Ob Kate ihren Sinn in der Familie sehen wird oder doch weiterarbeiten wird, wo doch JOhnny eher auf Wirbelwinde steht? Hm....man wird sehen.....

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    4. @Janine: Ja, das Zitat ist mir auch im Kopf herumgegeistert.....Tully will eigentlich nur die Liebe ihrer Mutter, doch die bekommt sie nicht. So sucht sie überall Ersatz dafür....

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    5. Dass Tully im Job irgendwann auch über Leichen gehen würde, will ich nicht glauben. Leid tut mir Tully auch nur mehr in gewissem Maße. Immerhin ist sie jetzt erwachsen und kein Kind mehr, das noch beschützt und behütet werden muss. Tully kann durchaus für sich entscheiden und einem Leben nachgehen, das ihr guttut. Leid tut mir in dieser Hinsicht für sie nur, dass sie es scheinbar nicht erkennt, was sie braucht. Sie jagt einem Job hinterher, der sie glücklich und beleibt machen soll, aber im Grunde ist das nicht das, wonach sie sich wirklich sehnt.
      Ich glaube auch nicht, dass Tully es nicht interessiert, was Kate eigentlich will, sondern eher, dass sie es sich nicht vorstellen kann, dass sich Wünsche und Sehnsüchte und Gefühle auch verändern können. In Tullys Kindheit ist einfach viel falsch gelaufen und in ihrem Erwachsenenleben versucht sie das nun irgendwie mit Anerkennung auszubügeln. Und das Alleinsein ist für Tully auch eine Qual, wie mir scheint. Sie will nicht ohne Kate sein. Egoistisch, ja, aber verständlich, wenn man ihre Vergangenheit kennt. Tully muss an sich arbeiten.

      Johnny steht auf Leidenschaft, auf leidenschaftliche Frauen. Ich wünsche es Kate, dass sie mit dem Mann, in den sie sich vor vielen Jahren verliebt hat, zusammenbleibt. Wer weiß? Vielleicht wird Kate ja auch noch zu einer leidenschaftlichen Frau? So lange sind sie ja nun doch nicht verheiratet. Und vielleicht ändert sich ja mit ihrem ersten Kind noch etwas?

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    6. @Janine: Richtige Leichen habe ich nicht gemeint, aber im Journalismus ist so einiges dabei, was eben die Freundschaft gefährden kann....
      Ja, Tully versucht ihre Anerkennung, die sie in der Kindheit nicht bekommen hat, nun durch den Job reinzuholen. Ob das gut ausgehen wird?

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    7. Ich weiß, dass du keine echten Leichen gemeint hast, Martina. ;)
      Ich glaube nicht, dass das gut ausgeht, es sei denn, Tully zieht rechtzeitig die Handbremse ..

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    8. Hier ist ja doch so einiges passiert. Da sollte man nie vergessen, dass fast wieder 10 Jahre vergangen sind. Die Zeit verfliegt, es kommt einem vor, als wenn alles in einer Woche passiert, aber so ist es ja dann doch nicht.

      @Steffi: Ich vermute ganz arg, dass das Emotionale am Ende auf uns wartet und das dann anregt Band 2 zu lesen. Irgendeinen fiesen Cliffhanger wird es bestimmt geben. Darauf bin ich wirklich gespannt.

      Tully - Chad, Tully - Johnny, Kate - Johnny... hui, was ein Hin und Her.
      Tully wird glaub ich noch ein wenig brauchen, bis sie das Gefühl Liebe kennen lernen wird. Ich dachte ja, die bekommt bei Chad die Kurve, aber nein.

      WÜRDET IHR FÜR DIE LIEBE EINEN BERUFLICHEN TRAUM AUFGEBEN?
      Ich habe es bereits getan und es bisher nicht bereut :)

      Die Frage, ob Kate für Johnny wirklich nur ein Notnagel ist, kann ich mir so richtig noch nicht erklären und das wird spannend. Das unschönste für mich wäre jetzt, wenn Tully ihre Gefühle für Johnny erkennt und sich "anbietet".

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    9. Welchen beruflichen Traum hast du denn für die Liebe aufgegeben, Andrea? :)
      Ich denke, dass ich für keinen Mann etwas aufgeben würde, das ich wirklich will/liebe, wenn er das von mir verlangt/erwartet. Vielleicht ist er dann nicht der Richtige. Wenn ich es aber aus freien Stücken heraus mache, ohne dass er es von mir erwartet, dann ist das ja in Ordnung. ;) Aber eigentlich kommt es immer drauf an, wie die Umstände und die Gefühle sind und sich im Laufe der Zeit entwickeln.

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    10. Ich hatte immer vor als Therapeutin nach meiner Ausbildung ins Ausland zu gehen. Das heißt auszuwandern.
      Und als ich dann mein Zertifikat hatte, musste ich mich entscheiden. Die Beziehung beenden, die eigentlich gar nicht entstehen sollte, weil ich ja "weg wollte" oder hier bleiben. Ich bin geblieben :)

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    11. Dann war dir die Liebe also wichtiger als ein Job im Ausland. ;) Und jetzt wäre zusammen auswandern kein Thema mehr, wenn ihr schon eine lange andauernde Beziehung habt? :) Oder ginge es bei deinem Freund nicht?

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    12. Bei meinem Freund ist die Sprache das Problem und er würde seine Familie und seinen Freundeskreis usw nicht aufgeben. Zu dem habe ich mich ja vor 2 Jahren in Deutschland selbständig gemacht und der aktuelle Hauskauf bindet uns nun endgültig an Dtl :)

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    13. @ Andrea: Stimmt ja, es gibt ja noch einen 2. Band.... das erklärt vielleicht dann so einiges!

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    14. Nicht, dass ihr mir denkt, ich bin nicht mehr dabei.^^ Es ist die Zeit zum Lesen, die mir fehlt und wenn ich dann mal ein paar Minuten habe, komme ich nicht so recht voran, weil mich die Story nicht so zu fesseln weiß.
      Schon im ersten Leseabschnitt hatte ich geschrieben, dass Kate in Tullys Schatten steht. Nun ja, jetzt hat es Kate wohl selbst herausgefunden.
      Auch wenn sie sich immer wieder gegenseitig zusichern, wie wichtig ihre Freundschaft ist und dass sie für immer bestand hat, merkt man doch, wie sie sich voneinander entfernen. Ihre Verbindung geht weit zurück und daran hält man fest, aber von Tiefe mag ich hier nicht sprechen. Man hat gelernt, damit zu leben, die Ecken und Kanten so zu nehmen und sich damit zu arrangieren.

      Janine hat etwas angesprochen, was mir ebenfalls aufgefallen ist und ich mir notieren musste. Nachdem Tully angeschossen wurde und Chad festgestellt hat, dass er Tully nicht halten kann, kam von ihr: WENN ICH ES GESCHAFFT HABE, WIRD MICH BESTIMMT JEMAND LIEBEN !
      Es tut mir so leid für Tully, dass sie der Meinung ist, dass sie nur dann geliebt wird.
      Dieses Gefühl resultiert ganz sicher aus der Kindheit, aber das habt ihr ja schon angemerkt.

      Dieses Notnagel-Gespräch zwischen Tully und Kate hat mich mehr verletzt als Kate. Dabei kann ich mir gar nicht vorstellen, wie es für sie sein muss, einen Menschen über so lange Zeit zu lieben, zu sehen, dass er sich nach der besten Freundin verzehrt, nach einer Nacht mit ihr abserviert wird und dann irgendwann darauf zu hoffen, dass er sie so liebt wie sie ihn.
      Was Tully und Johnny betrifft, wird wohl noch nicht alles gesagt/geschrieben sein. Wie Andrea hoffe ich nur, dass Tully Kate nicht noch mehr verletzt, indem sie Johnny...ach ihr wisst schon.

      Was Johnny betrifft: ich weiß nicht, wie echt das ist oder was das ist, das er für Kate empfindet. Sie ist das Mädchen, in das man sich ernsthaft verlieben kann - ok !

      @Andrea: wir sind uns sehr ähnlich, was ich jetzt auf das Aufgeben eines(beruflichen) Traumes beziehe. ;-)

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    15. Ich habe etwas vergessen: Tully nimmt sehr viel Raum ein ! Noch nicht mal so auf die Geschichte bezogen. Sie betritt einen Raum und zieht jegliche Aufmerksamkeit auf sich, sie plappert unentwegt von ihrem Job, den Möglichkeit, interessiert sich wenig für ihr Umfeld. Ob bewusst oder unbewusst nimmt sie alles in Beschlag...unter anderem Kate´s Eltern. Gerade der letzte Punkt fand ich irgendwann störend. Natürlich haben diese eine Verbindung zu Tully und bei Freundinnen sollte sowas auch sein...aber halt nur bis zu einem gewissen Grad. In Gespräche hineinzuplatzen, diese abzuwürgen, nicht zu sehen, was Kate wichtig ist, lässt mich nicht gerade für Tully schwärmen.
      "Zu objektiv, zu kalt" - Chad hat das sehr früh schon ganz gut erkannt. Liebe hin, Liebe her.

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    16. Vielleicht hat Johnny mit "Sie ist das Mädchen, in das man sich ernsthaft verlieben kann." gemeint, dass Kate eben eine Frau mit Gefühlen ist. Nicht, dass Tully keine Gefühle hätte, aber sie ist dann doch eher diejenige der beiden, die sich mehr für ihr berufliches Weiterkommen interessiert und wie Chad eben schon gesagt hat: "Zu objektiv und zu kalt." Und Kate ... der sind auch andere Dinge wichtig: ein Partner, Kinder, ... Und evtl. sehnt sich Johnny ja auch danach? ;)

      Je mehr wir hier über Tully schreiben, desto mehr bin ich mir sicher, dass die Gute dringend Psychotherapie machen solle. ;P

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    17. Kate ist halt die Beständige, mit der man sich etwas aufbauen kann, während man Tully nur dabei zuschaut, wie sie sich etwas aufbaut, weil sie der Meinung ist, dass sie nur dann geliebt werden kann. Dabei stößt sie - ich mag mal behaupten unbewusst - alle vor den Kopf, jedenfalls die, die sie lieben.

      Was mich bei Johnny stört, ist die Aussage bzw. Anwort auf die Frage von Kate, ob er Tully liebt -> "sie hat mich nicht geliebt."
      Dass er Gefühle für Kate hat und sich sogar auf das Baby gefreut hätte, mag ich nicht abstreiten. Doch irgendwie hat das so einen bitteren Beigeschmack für mich und ich denke für Tully auch.

      Was Tully betrifft: sie hat als Kind ihre Mutter bedingungslos geliebt, immer gehofft, dass sie wiederkommt, dass sie von ihr geliebt wird, dass sie es wert ist, geliebt zu werden. Und diesen letzten Punkt kompensiert sie nun mit ihrer Zielstrebigkeit im Job. Sie will es sich verdienen, geliebt zu werden bzw. geht sie davon aus, dass sie geliebt wird, wenn sie sich richtig anstrengt.
      Für uns läuft sie vielleicht in die falsche Richtung. Und ob es bei der Person - ihrer Mutter - ankommt, wie sie es sich wünscht, mag ich fast zu bezweifeln.

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    18. Emotional reisst es mich jetzt noch nicht so mit. Ich hoffe, da kommt in dieser Richtung nochmal was. Mir scheint auch, als wäre diese Zeit, die wir jetzt mit Kate u Tully durchleben nur der Anfang/Auftakt der eigentlichen Geschichte, die uns Ende Band 1 und dann in Band 2 erwartet.

      Als Tully das Angebot aus New York bekommen hat und der Anrufer Johnny erwähnte, kam mir sofort in den Sinn, dass Johnny das ganze arrangiert hat, um Tully aus dem Umfeld zu bekommen. Als hätte er noch Gefühle für sie und Angst, Schwach zu werden, wenn sie stets in seiner Nähe ist.

      Tully könnte der Meinung sein, dass Liebe nur durch Gegenleistung bzw. Erfolg entstehen kann und sie sich diese erst verdienen muss. Das sie um ihrer selbst geliebt wird, müsste ihr anhand Kate u ihrer Familie doch eig bewusst sein, oder?
      Ich wünsche mir, dass sie ihr Deckelchen noch findet und auch glücklich werden kann, fern ab von ihrem Job.

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  3. Antworten
    1. Was ich in diesem Abschnitt ganz gut dargestellt fand, war dieser Druck dem Trully ausgesetzt ist.

      Eine Story zu veröffentlichen und dafür zu nutzen die Karriereleiter aufzusteigen, ist schon ziemlich abgebrüht, denn es geht schließlich um das Leben des Mannes ihrer besten Freundin. Aber in ihren Augen scheint es einfach nur eine Story zu sein.
      Wie einsam muss man sein, dass man sich nur durch den Erfolg im Job bestätigt fühlt?!?
      Überrascht hat mich hier Katies Reaktion. Ich weiß nicht, ob ich da so schnell hätte verzeihen können.

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    2. Tully klettert die Karriereleiter höher und höher und ich fürchte sie wird irgenwann fallen....
      Die Story über Johnny war für sie der punkt, an dem sie überlegen musste, was ihr wichtiger ist und wie ich geahnt habe war es die Karriere. ob wohl ihre Mutter auch bald mal etwas davon mitbekommt und dann mehr Geld verlangen wird oder an die Öffentlichkleit geht und sagt Tully kümmert sich nicht um sie??? Das könnte ihrer Karriere nämlich gehörig schaden....
      Katie indessen bekommt im letzten Absatz eine Neuigkeit, wo ich mir die frage aus dem letzten Abschnitt nicht mehr stellen muss....jobmäßig sieht es jetzt nicht gut aus für sie, dafür hat sie doppelten Nachwuchs...
      Ob ich Tully auch so schnell vergeben hätte? Ich weiß es nicht....

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    3. Mit Cloud könntest du sogar recht haben, Martina! Und ich denke, dass der Fall dann kommt, wenn sie meint sie wäre oben, was ja scheinbar bei dem Nachrichtentisch wohl der Fall ist. Von daher warten wir mal ab, was da nun kommt.

      Was mir da noch einfällt, ist dass das Reporterdasein doch im Grunde der perfekte Beruf für Tully ist. Ich fand die Beschreibung von Katie bei ihrem Vorstellungsgespräch bei der Werbeagentur bezogen auf die Kurzatmigkeit der Nachrichten doch sehr treffend. Tully jagt zwar immer hinter jedem Job hinterher, aber achtet nicht auf dessen Bedeutung, sodass sie auch in dem Unfall von Johnny auch einfach nur die Story sieht. Dieser zwischenmenschliche Part, der fehlt ihr einfach und im Grunde hat ihr Prof, dass doch bereits ganz zu Beginn gesagt.

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    4. Ja, das ist mir auch aufgefallen, Steffi! Ich hätte nicht an Tullys Stelle sein wollen, als es hieß, sie würde zur Nachrichtensprecherin befördert werden, wenn sie ein Interview über Johnny und seine Familie dreht. Und das meintest du dann auch mit "über Leichen gehen", Martina. ;) Zwar ist Tully nicht wirklich über Leichen gegangen, aber sie hat das Interview dann ja doch gemacht, aber anders als Kate es erwartet hat. Ich fand es schön, dass sie sie als Helden des Krieges dargestellt hat - und Kate war darüber scheinbar ja auch gerührt (und hat es deshalb wahrscheinlich auch so schnell verzeihen können). Ich war so erleichtert, dass Johnny wieder aufgewacht ist!! Ihr auch?

      Für Tully geht es jetzt immer schneller bergauf, wie mir scheint. Jetzt hat sie sogar ein Angebot von CNB über 2 Mio. Dollar Gage im Jahr erhalten. Wahnsinn! Einerseits freue ich mich für sie, dass sie ihrem Traum nun endlich ganz nahe ist, andererseits finde ich es traurig, dass sie jetzt zwar den Job ihrer Träume hat, aber im Grunde keine eigene Familie hat. Muss man im Leben manchmal wirklich eines der beiden Dinge aufgeben oder hintanstellen? Beruf oder Familie? Für machne Menschen, wie auch für diese Edna, scheint das okay zu sein, ich persönlich finde es aber einfach nur traurig. Klingt zwar nach einem aufregenden Leben mit viel Geld, man kann sich alles Materielle leisten, aber gleichzeitig ist es ein sehr einsames Leben, das ich so niemals haben wollen würde. Mal sehen, wann Tully draufkommt, dass ihr "etwas" fehlt ...?
      Stimmt schon, dass Tully dieser zwischenmenschliche Part fehlt, das ihr Chad damals auch gesagt hat, aber ich meine, dass man in so einem Job nicht sehr weit kommen bzw. untergehen würde, wenn man zu viel Gefühl zeigen würde, oder meint ihr nicht?

      Schön fand ich hier den Ansatz mit Kate, dass sie nun ihre Liebe und ihr Talent zum Schreiben entdeckt hat und sich für den Kurs an der Uni eingeschrieben hat. Kam mir so vor, als hätte sie jetzt endlich auch etwas für sich entdeckt, das ihr richtig Freude bereitet und in dem sie richtig gut ist. Ich gönne es ihr, dass sie das ausbaut. Aber dann der Hammer: noch eine Schwangerschaft - und dann auch noch Zwillinge. Aber wie ihre Mutter schon gesagt hat: dann wird sie eben später eine erfolgreiche Autorin. Wenn es Kate wichtig ist und den Ehrgeiz hat, dann wird sie ihre Kinder noch großziehen, bis sie nicht mehr so abhängig sind und erst dann volldurchstarten mit dem Schreiben. Das traue ich ihr schon zu. ;)

      Dass Cloud mehr Geld fordern könnte, das glaube ich irgendwie nicht, dazu hat die Frau eine viel zu "unabhängige" Einstellung. Ich glaube nicht, dass das zu ihr passt, aber wir werden ja noch sehen, ob ich mich irre. ;)

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    5. @Ja, ich habe auch gehofft, dass JOhnny wieder aufwacht und er wieder ganz der Alte wird.
      Manchmal denke ich schon, dass es wirklich nur diese eine Möglichkeite als Frau gibt, wenn man wirklich erfolgreich sein will. Mit Kinder hat man schon als "normale" Mutter mit Kinder immer ein schlechtes Gewissen, egal wo: zuhause oder im Job. Man muss sich entscheiden, was wichtiger ist oder man hat jede Menge Hilfestellung wie Putzfrau, Kindermädchen, Oma, usw. Alleine schafft man das nicht!

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    6. ups...zum @ wollte ich noch Janine schreiben ;)

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    7. @Steffi: der Druck, dem Tully ausgesetzt ist, konnte man in diesem Abschnitt gut wahrnehmen. Dennoch hätte sie die Wahl gehabt und sie hat sich für sich und ihre Karriere entschieden. Anders hätte ich es aber auch gar nicht erwartet.

      @Janine: mein Sympathie für Tully hält sich schwer in Grenzen. Ich versuche das kleine Mädchen zu sehen, dass sich nach ihrer Mutter sehnt, der etwas Wichtiges in der Kindheit vorenthalten wurde. Doch immer wieder schiebt sich das Bild der Egoistin davor.
      Natürlich stimme ich dir zu, was das Ehrgeiz betrifft und dass dazu viel gehört, um sich so eine Karriere aufzubauen. Um das zu erreichen, was sie möchte, hat sie sich gegen die Liebe und eine eigene Familie entschieden. Hat sie ja auch Kates Familie, durch die sie den Zusammenhalt, die Wärme und Zuneigung erfährt. Es ist jedoch geborgtes Glück und wird ihre Einsamkeit nicht vertreiben.

      @Martina: für mich hat Kate viel zu viel in dieser Freundschaft mit Tully entschuldigt oder hingenommen. Dieses schnelle Verzeihen beruht für mich darauf, dass sie sonst niemanden anderen hat. Bei Tully ist das ja andersherum genauso. Und dies bringt sie immer wieder zusammen...egal, was passiert oder wie man verletzt wurde.

      Was Johnny betrifft, war ich natürlich froh, dass er wieder aufgewacht ist und sich von der schweren Verletzung so gut erholt hat.
      Schade fand ich, dass dieser Punkt, was ihm da passiert ist und seine Gefühle bezüglich der Zeit in Bagdad damit auch gegessen waren.
      Schön fand ich, die Liebeserklärung, die er Tully da unterm Weihnachtsbaum gemacht hat.
      "Du bist das Eine, dass ich in meinem Leben richtig gemacht hat." Hoffentlich verliert sich dies nie.

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    8. @Hibi: Die Liebeserklärung von Johnny fand ich auch schön. Ich wünsche mir weitere romantische Momente in diesem Buch, denn an Emotionalität fehlt es mir auch nach diesem Abschnitt noch...

      Auch wenn wir Frauen mittlerweile doch sehr emanzipiert sibd, glaube ich trotzdem, dass man sich im Laufe des Lebens die Frage stellen muss, ob ich meine Karriere weiter verfolge oder kürzer trete und eine Familie gründe. Ich glaube in den wenigsten Fällen ist eine zufriedenstellende Vereinbarung von beidem möglich. Da liegt auch der Unterschied zwischen Tully u Kate. Es wurde noch nirgends erwähnt, dass Tully sich Kinder wünscht, oder? Ich hab ne Freundin, die ist auch sehr auf ihre Karriere fixiert, dass Kinder in ihren Gedankengängen momentan überhaupt nicht vorkommen. So stelle ich mir das auch Tully vor. Kate hat ihre Karriere der Familie hinten angestellt und wollte nun durchstarten. Nun hat ihr eigentlich sehnlichster Wunsch nach einem 2. Kind das auch erstmal zunichte gemacht. Ich hoffe für sie, dass sie das beste draus macht und für die Zwillinge eine ebenso gute Mutter ist wie für Mahra.

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    9. @Janine: das eine muss ja das andere nicht zwingend ausschließen, wenn man für beides den richtigen Zeitpunkt wählt vielleicht ?! Aber ich glaube, dies ist eher meine persönliche Einstellung dazu.
      Was Tully betrifft: es wird immer wieder angemerkt, wie allein oder gar einsam sie ist. Aber dass sie mit einer ernsthaften Bindung oder gar einer eigenen Familie abhilfe schaffen mag, eher nicht. Und ich glaube, als sie Kate bei Marahs Geburt erlebt hat, war das Thema Kind für sie sowieso hinfällig.^^

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    10. @ Hibi: Ich kann Tully nicht wirklich als Egoistin sehen. Sie tut mir einfach leid. Ich glaube, dass Tully immer noch in der Vergangenheit feststeckt und nicht loslassen kann, was ihr ihre Mutter damit angetan hat, dass sie ihr die Liebe, die sie gebraucht hätte, nicht gegeben hat. Ich glaube schon, dass sich Tully eine eigene Familie wünscht, aber unbewusst jagt sie immer noch der nach, die sie nie hatte und deswegen will sie "bewusst" keine neue/eigene. Und um eine eigene Familie zu gründen bzw. auch nur ernsthaft mal darüber nachzudenken, braucht man auch einen Partner. Und das haut bei Tully scheinbar ja auch nicht wirklich hin ...

      Jetzt, wo du das so schreibst: stimmt. Die beiden Freundinnen haben tatsächlich nur einander. Weder Kate, noch Tully - beide haben keine andere beste oder auch nur gute Freundin. Und deswegen ist es sehr klar, dass sie sich immer wieder verzeihen und aneinander festhalten. Auch nicht optimal, aber wenn man schon beinahe ein Leben lang zusammen ist und durch dick und dünn gegangen ist, dann verzeiht man vermutlich schneller mal.

      @ Janine: Ich glaube auch nicht, dass es eine zufriedenstellende Vereinbarung zwischen Karriere und Kindern gibt. Es sei denn, die Kinder sind dann schon in einem Alter, in dem sie selbstständig sind, dann kann ich mir schon vorstellen, dass man beruflich nochmal richtig durchstarten kann. Also: alles nur eine Frage des Zeitpunktes. ;)

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  4. Antworten
    1. Irgendwie macht es in meinem Kopf momentan nur noch "ohoh". Tully leiht sich Katies Familie aus und Johnny wird der Produzent ihrer eigenen Show. Ich kann da Katie total verstehen, dass sie bei der engen Zusammenarbeit Gedanken macht und sich auch in gewisser Weise in die Vergangenheit zurückversetzt fühlt und sieht ihre heile Welt in Gefahr.
      Zudem kommt natürlich auch noch, dass das Verhältnis zw. Mutter und Tochter nicht perfekt ist. Aber ganz ehrlich...mein Mum durfte in dem Alter auch ein Rennen mit mir mitmachen. Marthas Verhalten ist deswegen komplett normal nur wie Mrs. M auch Tully bereits beim Wein gesagt hat, verhält sich Tully falsch, denn sie muss auf Katies Seite stehen. Durch Tullys Verhalten wird die Kluft zw. Katie und Martha leider immer größer. Blöd ist natürlich auch dann noch, wenn Katie bemerkt, dass Johnny und Tully über sie reden. Das kann doch alles nur in die Hose gehen :D

      Hinzu kommt hier natürlich auch, dass Katie mit ihrem Hausfrauendasein nicht zufrieden ist. Ich bin gespannt, ob sie das nun mit dem Schreiben durchziehen wird.

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    2. Ich muss gestehen ich habe gestern noch bis Mitternacht gelesen und das Buch ausgelesen. Nun fällt es mir natürlich etwas schwer nicht zu spoilern....nein, mach ich sicher nicht....
      Mit Clouod gab es nun zwar ein Zusammentreffen und ich hatte Angst Cloud nutzt nun Tullys Millionen aus, aber dem war doch nicht so.
      Das Kate unsicher ist und voller Angst die neue Arbeitsbeziehung zwischen Johnny und Tully sieht, kann ich wirklich verstehen! Die hätte ich auch!
      Und natürlich macht sie es nicht besser, wenn sie Marah so verwöhnt und einen noch größeren Graben zwischen Kate und ihre Tochter treibt. Mehr sage ich jetzt nicht mehr, denn der letzte Leseabschnitt hat es in sich und hier passiert jede Menge.....

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    3. Eigentlich vermittelt diese Geschichte anhand der beiden Freundinnen recht deutlich, wie unglücklich man scheinbar doch sein kann, obwohl es für die jeweilige Freundin so aussieht als hätte die andere das Glück auf Erden ... Tully sieht Kates Leben als wundervoll, weil sie ständig von der perferkten Familienlibebe schwärmt, nach der sie sich eigentlich doch so sehr sehnt. Und für Kate hat Tully ein tolles Leben: frei, unabhängig, viel Geld, hübsch und berühmt - was ihre Tochter Marah zusätzlich anbetungswürdig findet. Dabei wünscht sich Kate doch nur, dass ihre Tochter auch stolz auf sie ist. Und Tully hat sich doch immer so eine Mutter wie Kate gewünscht und versucht der kleinen Marah nun weiszumachen, dass es das Coolste auf der Welt ist, von seiner Mutter geliebt zu werden ... Schon irgendwie tragisch. Also mich rührt diese vertrackte Situation schon! Ich würde mich als Mutter wohl sehr schlecht fühlen, wenn ich mein Kind eine andere Frau so anbeten sehen würde - eine Frau, die scheinbar viel erolgreicher, hübscher und berühmter ist als ich. Und mein Kind mich einfach nur "hassen" würde. Ich weiß, dass die Teenagerzeit keine leichte ist, weder für das Kind noch für die Eltern/Mutter. Dennoch verletzt einen das doch sehr in solchen Momenten, würde ich meinen.

      Als Cloud nachts aus der Wohnung von Tully abgehauen ist und auch noch ihren Schmuck gestohlen hat, als Tully das dann gemerkt hat, hatte ich schon Mitleid mit ihr. Einerseits dachte ich mir, dass sie etwas aufgelöster reagieren würde, aber dem war gar nicht so, dann ist mir eingefallen, dass sie ja schon eine 40-jährige Frau ist, die es beruflich schon wirklich weit geschafft hat und dann wäre ein Zusammenbruch wahrscheinlich eher erbärmlich rübergekommen. Aber wird Tully ihre Mutter nun vollends "aufgeben"? (Erst habe ich mir sogar gedacht, dass Cloud tot ist, als Tully erst ins Zimmer kam und diese nur geschlafen hat ...!)

      Ich kann gut verstehen, dass Kate mit ihrem Hausfrauendasein nicht zufrieden ist und sich nach mehr sehnt. Aber ich kann mir genauso gut vorstellen, dass zwei kleine Kinder und eines in der Pubertät echt nicht leicht zu händeln sind und das viel Energie kostet. Dass sie dann alle mehr oder weniger dazu drängen, endlich wieder mit dem Schreiben zu beginnen ... ich weiß nicht. Scheint auch so zu sein, als würde Kate sich ständig irgendwelche Ausreden einfallen lassen, warum es nicht geht. Aber trotzdem: in ihrer Lage ist das bestimmt nicht einfach und könnte stressig sein. Ich habe großen Respekt vor Kate und ihrem Mutterdasein - das klingt wirklich nicht leicht!

      Na, da bin ich jetzt aber gespannt auf den letzten Abschnitt, Martina. ;)

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    4. Es ist doch oft so, dass man sich genau das wünscht, das man nicht hat oder eben schwer erreichen kann. Du hast diesen Abschnitt in sehr schöne Worte gefasst Janine und sprichst genau das an, was ich auch dachte. Ein Punkt blieb für mich noch offen....den möchte ich gerne, wenn mehr zu Ende gelesen haben, ansprechen.

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    5. DAS LEBEN EINER MUTTER = EIN RENNEN OHNE ZIELLINIE !
      Wie wahr, wie wahr und dann kommt man immer wieder an den Punkt, an dem die Kinder sagen: "Du bist so gemein!, du bist doof!, aber die anderen !, warum darf ich nicht ?, aber ich will!" und um das zu unterstreichen, wird noch mit den Türen geknallt.
      Der Spruch von Kates Mutter bezüglich der Pupertät: "Vielleicht solltest du mit dem Trinken anfangen, bevor es zu spät ist." hat mich echt zum Lachen gebracht.
      Ja, über sowas kann ich lachen, weil ich genau weiß, was sie damit meint.
      Eltern/Mutter werden, ist vielleicht nicht schwer. Eltern/Mutter sein, dagegen sehr.
      Einerseits erinnert man sich an die eigene Kindheit/Jugend und was man gerade im Teenager-/Pupertätsalter "gehasst" hat. Andererseits findet man sich urplötzlich selbst in diesen Situationen, halt nur auf der anderen Seite, wieder und man mag nur alles richtig machen.
      Wie sich diese Zerrissenheit anfühlt, kann man nur nachvollziehen und verstehen, wenn man es erlebt und nicht nur, wie Tully, daran beteiligt ist. Diese projiziert ihre Erlebnisse auf Marah und ich mag auch gar nicht abstreiten, dass sie es "gut" meint. Doch sie hat eine einseitige Sicht.

      @Janine: mir hat sehr gefallen, was du gerade in deinem ersten Absatz geschrieben hast.

      @Steffi: und auch dir kann ich nur zustimmen, was das Ausleihen von Kates Familie betrifft. Ich hatte es ja schon im letzten Abschnitt geschrieben, was Tully durch Kates Familie lebt. Aber dadurch hat sie noch lange kein Gefühl dafür, wie es wirklich ist und was alles dahintersteht.

      Interessant fand ich: die 10jährige Marah, die am Fenster steht und sagt: "Daddy mag Tante Tully aber sehr." So anstrengend und nervenaufreibend Kinder sein können, sie haben ein gutes Gespür und haben eine besondere Gabe, was die Aufmerksamkeit betrifft.

      Zum Nachdenken fand ich den Satz von Kate (als Marah in der Schule Kummer wegen ihren Freundinnen hatte): "Wenn man jemanden ein echter Freund sein will, dann muss man sich selbst zurückstellen können."
      Die Geschichte von Tully und Kate zeigt, wer diejenige in dieser Freundschaft ist, die sich stets daran hält. Hier frage ich mich, bis zu welchem Punkt sollte man gehen/sich immer wieder zurücknehmen ?

      @Martina: den Rat von Kates Mum fand ich richtig gut, auch wenn ich nicht glaube, dass Tully diesen versteht oder gar beherzigen wird.

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    6. Diesen Abschnitt fande ich bisher am besten. Hier wurde es endlich etwas tiefgründiger. Die Lücke zwischen Tully u Kate wird immer größer. Beide sind eifersüchtig aufeinander, weil die andere das vermeintlich bessere Leben lebt.

      Oje, auch ich erinnere mich an meine Pubertät zurück. Meine Mum hatte es oft nicht einfach mit mir oder anders herum. Aber ich habe sie nie gehasst bzw. ihr das so in Eifer des Gefechts gesagt. Das Wort Hass ist schon recht krass und ich persönlich finde es gerade der Mutter/den Eltern gegenüber respektlos, ihnen so etwas an den Kopf zu knallen.

      Ein bisschen Bauchweh habe auch ich bei der Zusammenarbeit von Tully u Johnny. Es gab bereits einige Momente, bei denen ich hoffte, dass beide die Finger voneinander lassen können. Und bisher ist ja,toi toi toi, noch nichts passiert.

      Mich hat es auch gewundert, dass Tully nach dem Verschwinden ihrer Mom so gefasst ist. Wahrscheinlich hat sie ihre Enttäuschung wieder in ein gedankliches Kästchen gesteckt und in einer Ecke ihrer Erinnerungen versteckt.
      @Janine: ich dachte auch erst, Cloud wäre tot, als Tully ihr Zimmer betrat. Vielleicht wäre es für Tully das Beste gewesen, um mit diesem Thema endgültig abschließen zu können. (Auch wenn sich das jetzt hart anhört..)

      @Martina: da freue ich mich nun auf den Rest des Buches :)

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    7. @ Hibi: Scheinbar hast du Erfahrung mit pubertierenden Kindern. ;) Dass Muttersein nicht leicht ist, das glaube ich dir sofort. Ich kann mich ja noch gut erinnern, was meine Mutter mit mir alles mitmachen musste - und wie wir uns gestritten haben usw. Heute tut mir das alles wahnsinnig leid, aber die Zeit kann man nicht mehr zurückdrehen. Ich glaube, dass es gerade für Mütter wichtig ist, sich immer daran zu erinnern, dass jedes Kind eines Tages erwachsen und verstehen bzw. zu schätzen wissen wird, was es heißt, Mutter zu sein, und die Situation/Beziehung zueinander wieder schön wird. Und dann wird die Mutter auch wieder fühlen, dass ihr Kind ihr dankbar ist, für alles, was sie war und für es getan hat. Jede Mutter wird durch diese Zeit gehen müssen, manche haben "schwierigere" Kinder und manche "einfachere", aber letzten Endes vergeht alles und bessere Zeiten kommen.

      Dass Tully sich mehr auf Marahs Seite stellt, hat mich nicht verwundert. Für mich ist Tully selbst noch ein verletztes kleines Mädchen, der die Beziehung zu ihrer eigenen Mutter fehlt und da ist es nur klar, dass sie sich eher mit Marah identifiziert. Eigentlich traurig für eine erwachsene Frau, die scheinbar mitten im Leben steht ...

      Ausnahmsweise finde ich Kates Aussage hier nicht so toll: "Wenn man jemanden ein echter Freund sein will, dann muss man sich selbst zurückstellen können." Ich weiß nämlich nicht, ob so etwas dann wirklich mit echter Freundschaft zu tun hat, wenn man sich zurückstellen muss, dammit der andere "erblühen" kann. Sollte es nicht viel mehr so sein, dass beide in gleichem Maße füreinander da sind, damit sich eben niemand von beiden zurücknehmen muss? Ich kann mir vorstellen, dass, wenn man sich auf irgendeine Weise zurücknehmen muss, unzufrieden/unglücklich wird und das ist meiner Meinung nach nicht der Sinn einer richtigen/schönen Freundschaft.

      @ Wie oben schon geschrieben, war meine Pubertät auch echt nicht leicht für meine Mutter. Und meine "schwierige" Phase hat mindestens 5 Jahre gedauert. Leider habe ich meine Mutter teilweise schon richtig gehasst, gesagt habe ich ihr das allerdings nie ins Gesicht. Das hätte ich dann doch nicht über mich gebracht. Ich wusste, dass so etwas zu sagen sehr verletzend ist. Wenn ich an diese Zeit zurückdenke schäme ich mich richtig dafür und es tut mir unglaublich leid, wenn ich mir vorstelle, was ich ihr damit wohl angetan haben muss. :-( Ich bin wirklich froh, dass ich aus dieser Zeit raus bin und es wieder gut machen konnte.
      Ich glaube, dass man in der Zeit des Erwachsenwerdens mit Traurigkeit, Enttäuschung und scheinbarer Unfairness nicht besser umgehen kann, als so, wie es die meisten Jugendlichen eben tun.

      Nein, du, ich glaube ehrlich gesagt auch, dass es für Tully fast das beste gewesen wäre, wenn ihre Mutter tot wäre. Es hört sich wirklich hart an, aber Tully hätte so wirklich endlich die Chance, loslassen zu können, nicht mehr in der Vergangenheit zu leben und sich auf eine eventuelle eigene Familie konzentrieren zu können, ohne ständig auf die Liebe und Anerkennung ihrer Mutter hoffungslos zu warten ...

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    8. @ Janine, soll das heißen. ;)

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    9. @Janine: wir haben die richtige Pupertät noch gar nicht richtig erreicht ! Aber allein schon die Vorpubertät gestaltet sich...ähm...interessant und irgendwie fühlt mich sich auch überrascht, weil diese so früh auftritt...mal mehr, mal wenig auffällt.
      Vielleicht liegt es an der Zeit, ich weiß es nicht. Aber wenn ich zurückdenke, komme ich nicht darauf, dass es bei uns schon so früh am Start war oder doch, nur dass es sich nicht so "krass" geäußert hat. Und dann können wir uns noch glücklich schätzen. Im Umfeld hören wir ganz andere Sachen.

      Die Aussage von Kate: wie du bin ich nicht vor Freude oder Erleuchtung im Dreieck gesprungen, denn im Grunde sehe ich es wie du. Jetzt kommt ein kleines Aber: Das Thema beste Freundschaft vor allem zwischen zwei Frauen kam mir mal als Hausarbeit unter. Unzählige Gesprächsrunden/Interviews/Geschichten hatten tatsächlich ergeben, dass ein starker/dominanter sowie ein stiller/zurückhaltender Part sehr oft vorkommt und manchmal war es ihnen gar nicht bewusst. Das ging dann weiter beim Aussehen, dem Können, etc., aber das führt zu weit.

      Kate war von Anfang an klar, dass es Tully ist, die glitzert und funkelt, aber trotz Verletzungen wollte sie nicht ohne dieses FunkelGlitzerDingens sein. Liebe, auf ihre ganz spezielle Art.

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    10. @Janine: mir ging es mit meiner Mum ähnlich und im Grunde hat es bei mir damals mit 13 angefangen und mit 18 aufgehört, denn da bin ich dann ausgezogen. Durch die Distanz sind wir uns dann wieder näher gekommen und haben zueinander gefunden.

      Zum Glück ist mein Stiefsohn da gnädiger mit uns gewesen. Er hatte zwar auch seine "heiße" Phase mit 13/14, aber nun mit 18 ist alles tutti. Ich denke einfach, dass das zum Erwachsenwerden schon einfach fast dazu gehört.

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    11. Hm, die Streitereien mit meiner Mutter haben damals bei mir auch mit etwa 12, 13 begonnen. Als ich 18 war bin ich zwar nicht ausgezogen, dafür aber schwer krank geworden und das war dann auch die Zeit, in der wir wieder miteinander zu reden begonnen und uns in Folge versöhnt haben ... Ich denke, dass es bei vielen in diesem Altersbereich gewesen sein muss.

      Oh, ich wusste gar nicht, dass du einen Stiefsohn hast, Steffi. ;) Ich habe auch drei jüngere Brüder und bei denen habe ich das Gefühl, dass die lange nicht so einen schlimmen Stress mit meiner Mutter haben/hatten, wie ich damals. Aber vielleicht ist das bei den Jungs generell nicht so extrem, wie bei den Mädchen?

      Ich lese den letzten Abschnitt nachher noch zu Ende (mir fehlen noch 60 Seiten) und meine Meinung dazu kommt dann morgen. :)

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    12. @Janine: "Aber vielleicht ist das bei den Jungs generell nicht so extrem, wie bei den Mädchen?" - Ich weiß nicht, wie es andere empfinden, aber ich vermag dir da zuzustimmen, da wir Bub wie Madla haben.

      @Steffi: der Stiefsohn war jetzt auch für mich eine "Überraschung". Und ja, das gehört dazu. Müssen sie sich doch erstmal selbst finden. Unser Sohn steckt noch nicht mittendrin, aber ich beobachte, dass er die Pupertät der anderen aus seiner Klasse mitmacht. Das klingt jetzt doof, erklärt sich aber damit, dass diese 1-2 Jahre älter sind als er.

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    13. Bei mir war die "schlimme" Phase zw 15-19 Jahren. Dann hats irgendwie aufgehört als ich meine Lehre begonnen und mich gleichzeitig von meinem damaligen Freund getrennt habe. Vielleicht lags an ihm :-)
      Bei meinem Bruder lief das auxh alles ruhiger ab, vor allem weil keine Türen geschmissen wurden... er hat eher zu wenug, als zu viel gesagt während dieser Zeit...

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    14. Hehe, Überraschung :D
      Also ich denke auch, dass da Mädels doch schon anstrengender sein können. Besonders weil sie ja auch gefühlt schneller "reif" werden. Vergleicht man eine 13-Jährige mit einem 13-Jährigen, so ist da meist doch ein Unterschied feststellbar.

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  5. Antworten
    1. Nachdem ich gestern noch fertig gelesen habe, wurde es richtig emotional! Deswegen konnte ich auch nicht aufhören zu lesen und da es erst mein zweites Buch der Autorin ist frage ich nun alle, die schon mehr gelesen habe: Hat jedes Buch einen Todesfall???
      Zuerst der Klat bei der Live-Show! Wow! Ich kann Kate vol und ganz verstehen und würde mich einfach nur "verarscht" (sorry!) vorkommen. Dieser Angriff auf Kates als Mutter waren schlimm! Dass der Kontakt danach abbricht, ist zu verstehen. Doch dann die Schocknachricht für Kate: Brustkrebs im vierten Stadium!!! Und durch den Stromausfall hört Tully nur die halbe Nachricht und reagiert nicht. Dann ist es fast zu spät.....aber die Beiden finden noch einen Weg zueinander. Sehr emotional.....ich musste stark mit den Tränen kämpfen als Kate gestorben ist! Was für ein Ende! Was kommt jetzt im 2. Teil ??? Doch Tully und Johnny? Hm....fände ich jetzt ehrlich gesagt nicht so gut...ich lass mich einfach dann im nächsten Monat überraschen, aber vorher muss ich mir noch das Buch kaufen ;)
      Ich werde hier noch weiter bleiben und warten bis alle fertig sind

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    2. Martina, du sprichst mir aus der Seele. Bitte lass den 2 Teil nun nicht in Form der neuen Familienkonstellation weitergehen. Gefühlt hätte Katie dann mit ihren Ängsten immer recht gehabt. Nun mag man das vielleicht wieder so argumentieren, dass die Trauer Johnny und Trully verbindet, aber ich fände es unpassend.

      Der Abschnitt war definitiv nun am emotionalsten im Buch, aber dennoch fehlte irgendwie was. Ich fand zum Beispiel, dass der Tod und die dazugehörige Verabschiedung insbesondere der Kinder viel mehr Raum hätte einnehmen können.
      Aber im Grunde passt es ja auch zum Rest des Buches, denn die Freundschaft mit Tully steht auch am Ende im Mittelpunkt.
      Definitiv ist es so nun auch emotional, aber nachdem ich letzte Woche "Die letzten Tage von Rabit Hayes" gelesen habe, wo ich Rotz und Wasser geheult habe, fehlte hier einfach was.

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    3. "Einsamkeit ist die schlimmste Form von Armut." S.413

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    4. Ja, gegen "Die letzten Tage von Rabbit Hayes" steht das Buch natürlich hinten an. Ich habe jetzt entgegen meiner sonstigen Art ein bisschen geschaut, was der Klappentext zum Folgeband sagt....da wird auf jeden Fall wieder auf die Trändendrüse gedrückt. Auf jeden Fall war aber der letzte Abschnitt der emotionalste...der große Streit und dann die Krankheit. Mal sehen, was die anderen so sagen werden....ich bin noch total planlos, wie ich das Buch bewerten soll.

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    5. Hab es nun mit 3 Sternen bewertet, denn mir war es einfach persönlich zu wenig.
      Ich fand das Thema Freundschaft zwar gut umgesetzt, aber es hat mich einfach nicht erreichen können.

      Und gerade zum Ende hin ist mir die Familie einfach zu kurz gekommen. Natürlich musste der Abschied von Tully in den Fokus gerückt werden, aber mich hätte der Abschied der Familie viel mehr bewegt.

      Mal sehen, ob mich Hannah mit dem zweiten Teil nun mehr überzeugen kann.

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    6. Ja, da kann ich dir nur beipflichten. Das ganze Buch baut sich eigentlich über die Freundhschaft der Beiden auf und auch in Teil 2 scheint das ein wichtiger Teil zu sein, auch wenn es keine zwei Freundinnen im realen Leben mehr gibt. Ich weiß noch nicht, wie ich dass dann finden werde.....einen hang zur Tragödie hat die Autorin schon!

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    7. Ausgelesen ! Und ich habe keine Ahnung, auf was ich als erstes eingehen soll ?!
      Nun war es ja nicht das erste Buch der Autorin für mich. Aber wenn ich es mit den anderen vergleiche, wäre dies das erste Buch von ihr, dass ich nicht gerade weiterempfehlen würde, wenn jemand etwas von ihr lesen mag.
      So unterschiedlich wie Tully und Kate sind, so unterschiedlich haben sich auch ihre Leben entfaltet. Als Leserin bekommt man die Glitzerwelt von Tully und die einer erfüllten, erschöpften Mutter durch Kate präsentiert, die trotz Gegensätze durch eine Freundschaft verbunden sind. Manchmal hat sich bei mir das Gefühl eingeschlichen, dass beide die Arschkarte gezogen haben (sorry). Erst jetzt mit diesem Abschnitt kam der Punkt für mich, an dem klar war, dass jede für sich diesen Weg gehen musste.

      Ich war so entsetzt, als Tully Kate bei er Live-Show so vorgeführt hat. Aber ich war stolz darauf, dass Kate sich gewehrt hat. Ob es fair war, was sie gesagt hat, kann man sich streiten. Als Tully sich dann noch gefragt hat, wie Kate ihr das nur antun konnte, hätte ich ihr gern einen kräftigen Klaps gegeben und dann noch einen für das darauffolgende Selbstmitleid.
      Aber das ist wohl Kate. Sie geht ins KH zu Cloud und erzählt da nur von sich.
      Sie kommt aus der Antarktis zurück und denkt nur an sich. Sie interessiert sich nicht mehr dafür, was ihr fehlte, sondern macht weiter und arbeitet an neuen Projekten/Ideen.

      Die Krebsdiagnose bei Kate war hart.
      Ihr könnt mich jetzt schlagen, aber: es hat mich traurig gestimmt, dass es erst solch einer Diagnose bedarf, dass sich die Dinge verändern. Wie ätzend Marah doch zu Kate war und dann: "Ich sorge für dich, Mommy." + all die anderen Dinge, die sie auf einmal macht oder eben nicht mehr.

      Die Geschichte dreht sich hauptsächlich um die Freundschaft zwischen den beiden und vielleicht lässt sie deshalb so einiges vermissen. Steffi hat das in ihrem Kommentar hier sowie ihrer Kurzmeinung zu dem Buch auf den Punkt gebracht.
      Irgendwann im dritten Leseabschnitt hatte ich mich gefragt, wo denn eigentlich der kleine Bruder von Kate abgeblieben ist. Zu Beginn war er da, danach nicht mehr gesehen und nun zum Schluss kam er noch mal zur Türe rein. Aber er war wohl nicht so wichtig für die Story/die Freundschaft.

      Ich habe keine Ahnung, wie Tully und der Rest mit dem Tod von Kate umgehen gehen. Dafür haben die letzten Seiten mir gezeigt, dass Kate die bessere Freundin ist/war.

      OHNE EIN PAAR VERLETZUNGEN BRINGT ES KEINE FREUNDSCHAFT AUF 30 JAHRE.

      Das haben wir erlebt, oder ? Und nun schließe ich mich einfach nur der Hoffnung von Martina und Steffi an - Tully und Johnny im nächsten Teil gemeinsam/zusammen/was auch immer - bitte nicht.

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    8. "Rabbit Hayes" habe ich im Übrigen auch gelesen und was die Emotionen beim Lesen betrifft, sind wir uns ganz sicher einig.

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    9. Also ehrlich gesagt, finde ich Marahs Reaktion nach der Diagnose absolut nicht "falsch". Ihr aufmüpfiges Verhalten ihrer Mutter gegenüber war doch nur ihre Form der Rebellion. In dem Alter gerade bei Mädels keine Seltenheit. Auch ich habe früher meiner Mum das Leben schwer gemacht und fand meine Tante total toll (denn da durfte ich alles) oder die Mutter einer Freundin, die nun freitags länger als bis 22 Uhr raus durfte.

      Durch die Diagnose kommt aber wieder das Mutter/Kind Gefühl bei Marah hoch und die ganzen Streitereien sind vergessen.

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    10. @Steffi: falls dein letzter Kommentar hier auf meinen bezogen war, dann hast du mich etwas missverstanden bzw. habe ich zwei Gedanken unglücklich hintereinander aufgeführt. Sorry.
      Ich meinte, dass sie so lange versucht haben, ein besseres Verhältnis zu schaffen und erst die Diagnose hat diese Veränderung gebracht. Es tat mir einfach leid, dass sie so viel Zeit mit streiten etc. verbracht haben und dann so wenig Zeit mit "Frieden" und Liebe.
      Besser ?
      Und mit dem ätzend meinte ich Marahs Verhalten vorher. Klingt vielleicht plump, aber mir fiel nichts besseres ein.

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    11. @Hibi: dann hatte ich dich missverstanden. :)

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    12. Ging es nur mir so, oder hst noch wer Rotz u Wasser geheult im letzten Abschnitt? Mich hat die kurze Zeit von Kates Krankheit sehr mitgenommen und hab vor lauter Tränen die Buchstaben teilweise nicht mehr lesen können. Ich muss jetzt erstmal eine Nacht drüber schlafen und werde dann meine Bewertung abgeben...

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    13. @Janine: ich muss gestehen, dass ich zwar einen kleinen Kloß im Hals hatte, aber nicht geheult habe. Anders war es bei "Rabbit.." oder "Du und ich für immer" von Pamela Ribon.
      Bei dem zweiten Buch spielte die Freundschaft auch eine große Rolle. ( Falls du mal reinlesen magst. )

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    14. @Hibi: Rabbit Hayes liegt noch auf dem SuB,aber Du und ich für immer habe ich letztes Jahr gelesen und bin vor lauter Tränen auch übergelaufen. Ich bin immer sehrnah am Wasser gebaut... :)

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    15. Ich bin heute in den frühen Morgenstunden auch mit dem Buch fertig geworden. Ich fand es zum Schluss schrecklich traurig, dass ich sogar geweint habe. Und @ Janine: auch nicht gerade wenig ... Kristin Hannah konnte mich auf ganzer Linie überzeugen. Ich lese in Zukunft definitiv weitere Bücher von ihr. Und ich kann euch gar nicht sagen, wie sehr ich mich schon auf die Fortsetzung "Wie ein Stern in der Nacht" freue!

      Dass, was Tully da mit Kate erst bei der Show gemacht hat, war echt unter aller Sau. So richtig böse sein, konnte ich ihr aber auch nicht, denn es hat schon so auf mich gewirkt, als hätte Tully nur helfen wollen - sie hat die Situation zwischen Kate und Marah eben nur etwas anders wahrgenommen. Was ich von Kate aber nicht erwartet hätte, war, dass sie live auf Sendung so aus sich herausgeht und Tully ebenso versucht, schlecht darzustellen. Nun gut, ich hätte vielleicht ähnlich reagiert, wenn meine beste Freundin das mit mir gemacht hätte. - Wie hättet ihr denn da reagiert?

      Und dann ging plötzlich alles so schnell: Kates Diagnose und dann war sie auch schon tot. :-o Ich fand das einfach nur tragisch, dass Tully und Kate wegen diesem blöden Streit letzten Endes nicht mehr viel Zeit miteinander verbringen konnten. Und ich glaube, dass Tully sich große, große Vorwürfe deswegen gemacht hat. Denn mit ihrem Einfluss und ihrem Geld hätte sie gleich als Kate die Diagnose bekommen hat, Himmel und Hölle in Bewegung setzen können, um ihr zu helfen. Und vielleicht hätte das ihr Leben retten können? Als sie dann ja schon fast im Sterbebett lag, war da nichts mehr zu machen. Ich glaube, dass das etwas Weiteres ist, das Tully in ihrem Leben verfolgen wird. Aber vielleicht sollte es auch einfach so sein? Kates Zeit war gekommen, Tullys noch nicht.
      Das Ende war für mich wirklich herzzerreißend. Nicht der Tod von Kate an sich, denn der war eher kurz und sachlich geschrieben, aber Kates Brief und die letzte Szene mit Tully. Ich fand es sehr schön geschrieben, dass Kate nun alles ist, was da ist: der Wind, das Rascheln der Blätter, ... Und dass Tully eben das Gefühl hatte, dass Kate trotzdem da ist, auch wenn ihr Körper nicht mehr existiert. Ich habe so geheult ...

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    16. @ Martina: Ich denke, ich fände es auch nicht so gut, wenn Johnny und Tully nun zusammenkommen würden. Aber ich glaube fast, dass das in Band 2 so kommen wird ...

      @ Steffi: "Die letzten Tage von Rabbit Hayes" habe ich letzte Woche auch gelesen, aber ich fand "Immer für dich da" am Ende trotzdem emotionaler. Bei Rabbit Hayes hatte ich am Ende nur leicht feuchte Augen, aber hier habe ich richtig geheult. Witziger Zufall, dass es in diesem Buch auch einen Johnny gab. ;)

      Zur Bewertung: Ich vergebe hier ganz sicher schon mal 5 Sterne und überlege sogar, es in meinen Lieblingsbuchstatus hochzustufen ...

      @ Hibi: Du hast das mit deinem ersten Kommentar sehr schön auf den Punkt gebracht. ;)
      Leider ist es manchmal wirklich so, dass man krank werden muss, dass sich etwas kann und man merkt, was man an dem anderen hat. Dann wird einem einmal mehr bewusst, wie schnell das Leben vorbei sein kann und dass es nicht ratsam ist, einen längeren Streit aufrechtzuerhalten, denn eigentlich ist das Leben sehr unsicher. Ich kann heute über einen Zebrastreifen gehen und ein Raser kann mich niederfahren, und dann bin ich tot. Und das letzte, das meine beste Freundin zu mir gesagt hat, war eine Beleidigung. Das würde sie die ganzes restliches Leben bedauern und nicht wieder gutmachen können. In dieser Hinsicht ist dieses Buch auch augenöffnend gewesen und genau so etwas liebe ich an Geschichten.

      Ich finde es vollkommen in Ordnung, dass die Autorin die Familie nicht in den Vordergrund gestellt hat, wenn es darauf angekommen ist. Sondern dass immer Kate und Tully die Hauptprotas waren. Schließlich geht es in diesem Buch um diese Freundschaft - und auf das habe ich mich eingestellt.

      Als ich das Buch beendet habe, habe ich mir nochmal den Titel angesehen und ein wenig darüber nachgedacht. Und bin zu dem Schluss gekommen, dass er absolut passend ist. "Immer für dich da" im Sinne von immer für Kate da, auch wenn sie nicht mehr körperlich da ist, weil Kate zu Tully am Ende ja gesagt hat, dass sie auf Johnny und ihre Kinder aufpassen soll. Und am Ende hat Tully dann sogar einen Einblick ins Hausfrauenleben bekommen und gesehen wie anstrengend es sein kann. Und in dieser Hinsicht war sie dann auch schon für Kate da/an Kates Stelle da.

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    17. Taschentuchalarm war bei mir hier "leider" weniger angesagt. Was aber auch daran liegt, dass ich von Rabbit Hayes wirklich unglaublich geflasht gewesen bin. Werde mir nun auch direkt "Du und ich für immer" besorgen.

      @Janine: Hast du denn zwischenzeitlich "Zwischen uns das Meer" gelesen? Für mich nach wie vor das beste Buch von Kristin Hannah, welches natürlich auch den Lieblingsbuchstatus erhalten hat.

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    18. @Steffi: Falls du mich meintest,ich habe es angefangen und noch nicht beendet :)

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    19. Immer diese Janines :)
      Meinte eigentlich Janine B. Aber ich frag mich gerade, wieso du es noch nicht beendet hast?!? Was ist da los?!?

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    20. @ Steffi: Leider bin ich bisher noch nicht dazugekommen, aber es liegt schon auf meinem "zu-Lesen-Stapel". Bin eh schon höchst gespannt, was mich darin erwartet! ;)

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    21. So...was mir nicht klar geworden ist...was ist mit Cloud passiert???? Tully hat sie ja im Krankenhaus gesehen und dann....? War ich schon zu müde, weil ich unbedingt zu Ende lesen wollte oder gab es dann tatsächlich nichts Neues zu Cloud.

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    22. Ach ja, genau! Da war ja noch was mit Cloud! Kurz hatte ich den Eindruck bekommen, dass Clouds Mutter, also Tullys Großmutter, gar nicht diese großartige Mutter war, wie Tully immer gedacht hat, und sie Cloud vielleicht erst zu diesem Menschen gemacht hat, der keine Liebe geben kann und immer wieder flüchtet.
      @ Martina: ich glaube, dass Cloud dann auch aus dem Krankenhaus abgehauen ist, als Tully neben ihr eingeschlafen ist. War das nicht so?

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    23. @Martina: ja Cloud war mal wieder verschwunden und ich gehe mal davon aus, dass wir vielleicht in der Fortsetzung noch etwas erfahren, gerade was das betifft, was Janine angesprochen hat. Irgendwas war da (wie Tullys Großmutter drinhängt ? keine Ahnung).

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    24. Ihr Lieben!
      Werdet ihr zu "Immer für dich da" eine Rezension schreiben?
      Ich werde mich nachher mal dransetzen und wahrscheinlich wird sie spätabends dann sogar schon online gehen. :)

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    25. Ich wohl eher nicht, da mir der Teil einfach nicht so gut gefallen hat, was bei Hannah ja sonst nicht üblich ist. Da werde ich wohl eher mal die rezi zu "zwischen uns das Meer" tippen :)

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    26. Ja, ich hatte ebenfalls in Erinnerung, dass sie im Krankenhaus und dann plötzlich verschwunden war. War mir dann aber nicht mehr sicher, weil ich eben schon ziemlich müde war....also sind meine Erinnerungen in Ordnung ;)
      Ja, dann werden wir hoffentlich im 2. Band mehr darüber erfahren. Liest ihr alle wieder mit? ich habe mir das Buch diese Woche bei medimops bestellt.
      Und ja....ich schreibe zu all meiunen gelesenen Büchern eine Rezi ;)

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    27. Ich lese auf jeden Fall auch bei Band 2 am 22.3. wieder mit, Martina. Das Buch wartet sogar schon länger als Band 1 auf meinem SuB ... ;)

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    28. @Janine: ich hatte überlegt, eine Rezi zu Band 1 u 2 zusammen zu schreiben. Bin mir aber noch nicht sicher. Es wird aber definitiv eine geben.

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    29. @Janine B.: Ja, das weiß ich ;)

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    30. @Steffi: irgendwie war zu sehr mit den LR-Büchern beschäftigt *ups*

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    31. Hallo ihr Lieben, ich musste ein paar Tage mit dem Buch aussetzen. Habe still und heimlich Abschnitt 3 und 4 gelesen, werde diese nun aber nicht mehr kommentieren. Weil nicht mehr allzu viel hängen geblieben ist.

      Bei mir gab es im Freundeskreis einen Todesfall und deshalb war mein Kopf ein wenig leer. Lesen ohne Aufnahme sozusagen. Den letzten Abschnitt habe ich mir aufgehoben, weil ich mir dachte, dass noch etwas kommt und im Nachhinein war es auch gut so.

      Ich schließe mich beiden Janines an, auch ich habe einige Tränen im letzten Abschnitt gelassen. Nicht vergleichbar mit "Zwischen uns das Meer" und "Rabbit Hayes", aber dennoch ausreichend. Ob das nun an der aktuellen Situation liegt, glaube ich eher nicht. Trotz meiner Horrorvorliebe, bin ich doch nah am Wasser gebaut und solche Bücher bleiben einfach in Erinnerung. Bei mir werden es 3 Sterne werden.

      Zum Buch insgesamt. Bisher war es aufgrund des schwachen Anfangs- und Mittelteils einfach das schwächste Buch und auch ich habe aktuell die Meinung, dass mir die Story als Einzelband besser gefallen hätte. Hab ein wenig Angst was Band 2 mit sich bringt. Wehe Tully&Johnny. Warten wir es ab.

      Bei Band 2 bin ich dabei. Die LR fällt Gott sei Dank nicht auf die Beerdigung, so dass ich mich freue, einige von euch wieder zu lesen. Dann bin ich auch wieder aktiver :)

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    32. Oh nein, Andrea, das tut mir unendlich leid! Ich habe eh schon gefühlt, dass was bei dir los ist, da es sehr ruhig bei dir war. War es ein/e enge/r Freund/in von dir? Was ist denn passiert, wenn ich fragen darf?
      Dass das Lesen da nicht so hinhaut bzw. man nicht will, kann ich gut nachvollziehen.

      Ich bin in Gedanken bei dir und drück dich ganz fest! ♥

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    33. Ja manchmal fühlt man sowas, ohne das der/diejenige etwas sagen muss. Ein alter Freund aus der Heimat. Arbeitsunfall. Er hat Autos für VW getestet und ist auf der Teststrecke verunglückt. Kleinen Sohn, nun müssen wir alle ganz stark sein.

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    34. Wenn unsere LR-Queen so lange "schweigt", dann kann einfach etwas nicht in Ordnung sein!
      Wenn jmd so plötzlich und gerade in so jungen Jahren aus dem Leben gerissen wird, dann ist es einfach nur grausam. Mir fehlen da einfach die Worte! :*(
      Fühl dich doll gedrückt!
      <333

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    35. @Andrea: es gut mir so leid.

      @Martina: gern wäre ich bei der Leserunde zur Fortsetzung dabei.

      @Janine: ich habe keine Rezension dazu geschrieben.

      @all: ganz liebe Grüße hinterlasse ich euch.

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    36. @Andrea: Das tut mir leid. Mir fehlen bei so Tragödien immer die Worte, weil sich alles irgendwie falsch anhört. Ich drück dich :*

      @Steffi: ich habe "Zwischen uns das Meer" gerade beendet und die letzten 100 Seiten durchgeheult. Bis dahin war ich "nur" geschockt" ob der Dramatik/Thematik, doch dann hats mich kalt erwischt... ich frag mich gerade, warum ich fast 2 Monate daran gelesen habe. Vielleicht war jetzt erst der richtige Zeitpunkt dafür...

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    37. @Janine: Ich bin ja wirklich überrascht, dass du nur bei den letzten 100 Seiten durchgeheult hast. Ich durfte am Strand fast alle paar Minuten tupfen :) Aber immerhin hast es nun endlich geschafft und es konnte dich packen!

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  6. Antworten
    1. Huhu Martina,

      Kommentierfelder sind nun da :)

      Dadurch, dass ich den Post gestern schon online gestellt habe, hatte ich es heute vergessen nachzutragen!

      Nun könnt ihr aber mit dem Kommentieren loslegen!

      Liebe Grüße
      Steffi

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    2. Danke!!! =)
      Liebe Grüße
      Martina

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    3. Hallo ihr Lieben ;-)
      Das Buch samt Notizmöglichkeit liegt schon auf meinem Lesekissen. Jetzt freue ich mich darauf, dass Ruh´ im Haus einzieht und natürlich auf das gemeinsame Lesen mit euch.
      Liebst,
      Hibi

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    4. Einen schönen Start Hibi :)

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    5. Ihr Liebe,

      für mich ist das Buch absolut nichts. Ich bin motivierter alles andere zu machen anstatt zu lesen, daher werde ich das Buch unabgeschlossen beenden :l

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    6. @Yunika: das ist aber schade, vllt kommt deine Zeit für dieses Buch noch :)

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    7. @Yunika: ich habe deine Rezensionen zu den anderen (von dir gelesenen) Büchern der Autorin gelesen und kann verstehen, warum dich dieses Buch hier nicht zum Weiterlesen animieren konnte.

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  7. Ich finde diese Kommentar einfühlsam!

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